Theater!
Studierende mit Kindern dürfen sich besonders freuen: Am Donnerstag, den 20.11., feiert im Mainfrankentheater das Kinderstück "Peter Pan" Premiere. Die zeitlosen Geschichten um den Jungen, der nicht erwachsen werden will, dürften nicht nur die Kleinen begeistern.
Literatur!
Am Freitag, den 21.11., lädt das Literaturhaus "Villa Jungnikl" zum großen Kunstfest. Neben Jazz- und Blues-Klassikern darf man sich außerdem auf eine Lesung des Jungautors Axel Roitzsch freuen. Dieser wird aus seinem Erstlingswerk "Der Redner" vortragen, welches im jungen Würzburger Verlag "stellwerck" erschienen ist. Um 19 Uhr geht's los.
Party!
Ab 21.30 Uhr steigt am Dienstag, den 18.11., mal wieder der StuDienstag mit gehörig Indierock und Punk im Labyrinth. Wer schon etwas früher vorbeikommt, ist klar im Vorteil: Bis 22.30 Uhr kostet der Eintritt nur 2 Euro.
Fußballkino!
Wer die WM noch einmal erleben möchte, kann dies ab Donnerstag, 20.11., im Cinemaxx tun. Denn dann startet endlich die heißersehnte Fußball-Doku "Die Mannschaft", welche die wichtigsten Momente der WM aus Sicht der deutschen Elf präsentiert.
Dienstag, 18. November 2014
Samstag, 15. November 2014
Innovation Google Chrome Tab - Chrome Erweiterung Made in Würzburg
„Wer neu anfangen will, soll es sofort tun, denn eine überwundene Schwierigkeit vermeidet hundert neue“ (Konfuzius), so lautet eine der vielen Lebensweisheiten auf der Startseite der Google Chrome Erweiterung findol. Für einen Neuanfang erweist sich das Organisationstool als sehr hilfreich. Der Sinn und Zweck des Ganzes ist es, zwischen Favoritenseiten schnell hin und herzuwechseln.
Findol stellt eine ästhetisch designte und effiziente Konkurrenz zu der üblichen Hinterlegung von Lesezeichen dar. Findol, so nennt sich die neue Google Chrome Erweiterung, an der die Würzburger Studentin Mareike Haug mitkonzipierte. Hinter Findol stecken die kreativen Köpfe des Würzburger Unternehmens cyrap soutions, geführt von Dr. Claudia Leikam und Dr. Toni Wagner. Das klingt erstmal ganz niedlich nach einer Mischung „finding“ and „tool“. Die max&julius Redaktion hat einige Wochen den Selbsttest gewagt und die Chrome Erweiterung in der Praxis genutzt.
Oberfläche
Erster Eindruck: schöne Benutzeroberfläche, tolle Sprüche, wunderschöne Hintergrundbilder und ein effektives User-Interface. Sehr praktisch erweist sich die integrierte, gut lesbare Digitaluhr und die Datumsanzeige. Ansprechende und zum Träumen einladende Landschaftsfotografien bilden den Hintergrund der Startseite von findol. Zum Träumen einladend? Halt Stopp! Dieses Ziel verfolgten die Gestalter sicherlich nicht. Doch immer wieder erwische ich mich, wie ich minutenlang in den fesselnden Landschaftsbildern versinke oder gar über den tieferen Sinn der Sprüche und des Lebens nachdenke.
Installation
Ein informatives Video zeigt die Verwendungsweise und gibt dem zukünftigen Nutzer eine erste Einführung. Kostenlos, ohne zeitfressende Registrierung und irritierende Werbung lässt sich die Erweiterung des Internetbrowsers im Google Chrome Webstore herunterladen. Nach einem einfachem Klick und wenigen Minuten Warteizeit installiert sich findol automatisch rechts neben der Suchleiste des Browsers als rundes, schwarzweißes Symbol mit einem blauen, geschwungenen F.
Vorgehensweise
Wie verwende ich findol? In einem knapp 50 Sekunden langen Einführungsvideo erklären die Produktgestalter die Verwendungsweise von findol einfach, verständlich und Stück für Stück. Eine Links zu Webseiten sind im Voraus auf der Startseite findols eingebettet. Suchbegriffe können nun direkt über findol eingegeben werden, ohne vorab die gewünschte Seite, wie beispielsweise ebay, amazon oder youtube zu öffnen. Mit einem Klick auf das Logo, links neben dem Suchfeld, lässt sich die gewählte Seite öffnen. Die Innovation von findol lautet persönliche Gestaltung der Startseite nach eigenen Interessen. Die Chrome Erweiterung bietet die Möglichkeit, dass der Nutzer eigene Links zu Favoritenseiten anlegen kann. Bereits angefertigte Links sind im Menüpunkt „Auswählen“ aktivierbar und vorab mit dem bekannten Logo der jeweiligen Webseite versehen. Zudem besteht die Option eigene Links hinzuzufügen. Die Anlegung von eigenen Favoritenseiten, die noch nicht hinterlegt sind, ist einfach bedienbar, gestaltet sich dennoch zeitaufwändiger. Hierzu muss der Nutzer zunächst das findol-Symbol bei dem Besuch der nicht hinterlegten Seite drücken. Lautet das Ziel Google zunächst zu Umgehen? Letztendlich stellt sich die Frage, welche Verwendung zeitsparender und effektiver ist. Eine schnelle , flinke Eingabe über Google oder die Verwendung der Chrome Erweiterung findol. Dies ist möglicherweise abhängig von der Tippgeschwindigkeit des Nutzers und wie automatisiert die Vorgehensweise bereits ist. Bis jetzt ist findol nur für Google Chrome verfügbar. Dennoch insgesamt eine innovative und ästehtisch gestaltete Erfindung, die jedoch noch ausbaufähig ist.
Interesse geweckt?! Unter diesem Link steht findol zur kostenlosen Installation bereit: https://chrome.google.com/webstore/detail/findol-beautiful-efficien/jeaakhdkknokdfdopdbolcpndmpkhchk
Text: Janina Renk
Findol stellt eine ästhetisch designte und effiziente Konkurrenz zu der üblichen Hinterlegung von Lesezeichen dar. Findol, so nennt sich die neue Google Chrome Erweiterung, an der die Würzburger Studentin Mareike Haug mitkonzipierte. Hinter Findol stecken die kreativen Köpfe des Würzburger Unternehmens cyrap soutions, geführt von Dr. Claudia Leikam und Dr. Toni Wagner. Das klingt erstmal ganz niedlich nach einer Mischung „finding“ and „tool“. Die max&julius Redaktion hat einige Wochen den Selbsttest gewagt und die Chrome Erweiterung in der Praxis genutzt.
Oberfläche
Erster Eindruck: schöne Benutzeroberfläche, tolle Sprüche, wunderschöne Hintergrundbilder und ein effektives User-Interface. Sehr praktisch erweist sich die integrierte, gut lesbare Digitaluhr und die Datumsanzeige. Ansprechende und zum Träumen einladende Landschaftsfotografien bilden den Hintergrund der Startseite von findol. Zum Träumen einladend? Halt Stopp! Dieses Ziel verfolgten die Gestalter sicherlich nicht. Doch immer wieder erwische ich mich, wie ich minutenlang in den fesselnden Landschaftsbildern versinke oder gar über den tieferen Sinn der Sprüche und des Lebens nachdenke.
Installation
Ein informatives Video zeigt die Verwendungsweise und gibt dem zukünftigen Nutzer eine erste Einführung. Kostenlos, ohne zeitfressende Registrierung und irritierende Werbung lässt sich die Erweiterung des Internetbrowsers im Google Chrome Webstore herunterladen. Nach einem einfachem Klick und wenigen Minuten Warteizeit installiert sich findol automatisch rechts neben der Suchleiste des Browsers als rundes, schwarzweißes Symbol mit einem blauen, geschwungenen F.
Vorgehensweise
Wie verwende ich findol? In einem knapp 50 Sekunden langen Einführungsvideo erklären die Produktgestalter die Verwendungsweise von findol einfach, verständlich und Stück für Stück. Eine Links zu Webseiten sind im Voraus auf der Startseite findols eingebettet. Suchbegriffe können nun direkt über findol eingegeben werden, ohne vorab die gewünschte Seite, wie beispielsweise ebay, amazon oder youtube zu öffnen. Mit einem Klick auf das Logo, links neben dem Suchfeld, lässt sich die gewählte Seite öffnen. Die Innovation von findol lautet persönliche Gestaltung der Startseite nach eigenen Interessen. Die Chrome Erweiterung bietet die Möglichkeit, dass der Nutzer eigene Links zu Favoritenseiten anlegen kann. Bereits angefertigte Links sind im Menüpunkt „Auswählen“ aktivierbar und vorab mit dem bekannten Logo der jeweiligen Webseite versehen. Zudem besteht die Option eigene Links hinzuzufügen. Die Anlegung von eigenen Favoritenseiten, die noch nicht hinterlegt sind, ist einfach bedienbar, gestaltet sich dennoch zeitaufwändiger. Hierzu muss der Nutzer zunächst das findol-Symbol bei dem Besuch der nicht hinterlegten Seite drücken. Lautet das Ziel Google zunächst zu Umgehen? Letztendlich stellt sich die Frage, welche Verwendung zeitsparender und effektiver ist. Eine schnelle , flinke Eingabe über Google oder die Verwendung der Chrome Erweiterung findol. Dies ist möglicherweise abhängig von der Tippgeschwindigkeit des Nutzers und wie automatisiert die Vorgehensweise bereits ist. Bis jetzt ist findol nur für Google Chrome verfügbar. Dennoch insgesamt eine innovative und ästehtisch gestaltete Erfindung, die jedoch noch ausbaufähig ist.
Interesse geweckt?! Unter diesem Link steht findol zur kostenlosen Installation bereit: https://chrome.google.com/webstore/detail/findol-beautiful-efficien/jeaakhdkknokdfdopdbolcpndmpkhchk
Text: Janina Renk
Mittwoch, 12. November 2014
Zwischen Diplomaten und Poeten - Die Jugendmedientage 2014
Journalismus ist inzwischen zu einem beliebten Berufsziel geworden. Viele engagieren sich deshalb schon während ihres Studiums bei Unizeitungen und Jugendmedien-Organisationen, wie zum Beispiel der Jungen Presse Bayern e.V. und ihrer Regionalgruppe Junge Presse Würzburg, die hier auch als Herausgeber der Max & Julius und des Uniradios fungiert. Ein Highlight für uns junge Medienmacher sind jedes Jahr die Jugendmedientage, ausgefüllt mit
interessanten Vorträgen, spannenden Workshops, unzähligen Gesprächen und
nützlichem Netzwerken. Max & Julius-Reporter Hendrik ist nun zurück aus Frankfurt, wo erTeilnehmer
der Jugendmedientage 2014 war. Der seit 2002 jährlich stattfindende
Kongress ist eine Veranstaltung der Jugendpresse Deutschland und stellt
das größte Treffen junger Medienmacher in Deutschland dar. Jedes Jahr
macht die Zusammenkunft, bei der man in verschiedene Bereiche des
Medienmachens Einblicke erhält und sich mit erfahrenen Journalisten
austauschen kann, in einer anderen Stadt Halt.
Nach der Ankunft der rund 500 jungen Medieninteressierten aus ganz Deutschland in Frankfurt begann der Kongress am Donnerstagabend mit einer Podiumsdiskussion zum Thema „Journalismus? Mach’ ich selbst“. Im Vorfeld der Jugendmedientage konnten sich alle Teilnehmer ein eigenes Programm zusammenstellen. Meines bestand zunächst aus einer Podiumsdiskussion mit dem Titel „Beziehung mit Zukunft? Jung und lokal auf dem Prüfstand“, bei der erfahrene Journalisten über die Zukunft des Lokaljournalismus sprachen. Einig waren sie sich vor allem, dass die Arbeit im Lokalen Platz für eine Menge spannender Geschichten bietet, aber auch, dass die alten eingefahrenen Strukturen in den Lokalredaktionen überholt und stark verbesserungswürdig sind. Dabei riefen sie uns Zuhörer dazu auf, aktiv und innovativ frischen Wind in die Zeitungshäuser zu bringen. Auch mir wurde klar, nur meckern bringt nichts, es benötigt die eigene Tatkraft, um Lokaljournalismus spannend und anspruchsvoll zu gestalten.
Spoilern mit dem US-Generalkonsul und Kaffee mit gestandenen Journalisten
Der nächste Punkt auf meiner Programmübersicht trug den Titel „American Politics and Diplomacy in the Media“. Wie mancher Anglistik und Amerikanistik-Student wohl vermuten könnte bei diesem Thema, handelte es sich nicht um eine trockene Abhandlung theoretischer Abläufe in der amerikanischen Politik. Vielmehr ergab sich die Möglichkeit, ein Gespräch mit Kevin C. Milas, US-Generalkonsul in Deutschland, zu führen, der auf über 30 Jahre Erfahrung im Umgang mit Medien zurückblicken kann. In lockerer Atmosphäre wurde unter anderem über den Wahrheitsgehalt der amerikanischen Politikserie „House of Cards“ gesprochen. Wer einem amerikanischen Diplomaten schon immer mal Spoiler verraten wollte, war also ebenfalls an der richtigen Stelle. Bei den SpeedDates gab es dann die Möglichkeit, gestandenen Journalisten bei einem Kaffee Fragen zu stellen und mit ihnen in persönlichem Rahmen über die Wege in den Journalismus zu sprechen. Neben den von mir besuchten Veranstaltungen waren jede Menge weiterer Workshops im Angebot. So beschäftigten sich andere Teilnehmer beispielsweise mit dem Traumjob Sportreporter, investigativem Journalismus oder der Frage, wie Massenmedien die Themen Migration und Rassismus beeinflussen.
Medientouren, Poetry Slam und Journalistenverbände
Der Nachmittag war für verschiedene Medientouren vorgesehen, bei denen man hautnah einen Einblick in Redaktionen, Fernseh- und Hörfunkstudios und Werbeagenturen bekommen konnte. Ich war in der Lokalredaktion der BILD zu Gast und erhielt dabei Informationen zur Arbeitsweise, Zeitungsproduktion, Volontariat und Redaktionsabläufen. Auch den meist kritischen Fragen der Teilnehmer stand Horst Cronauer, Chef der BILD in Frankfurt, Rede und Antwort. Am Freitagabend fand die Mediennacht statt, in deren Rahmen sich Journalistenverbände dem Nachwuchs vorstellen konnten und über mögliche Wege in verschiedene Medien informierten. Beim Poetry Slam präsentierte zudem mancher Teilnehmer selbstgeschriebene Texte, die uns im Publikum zum Lachen und Nachdenken anregten.
Am Samstag standen für alle die Intensiv-Workshops an. Ich hatte mich für einen Reportage-Workshop mit dem Titel „Von Smartphones und Flüchtlingen“ angemeldet, bei dem es um den Zusammenhang zwischen den in unseren Smartphones enthaltenen seltenen Erden und den kongolesischen Erzminen, aus denen sie stammen, ging. Angeleitet von Harald Oppitz, Fotograf der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA), und Maria Wiesner, freie Redakteurin und Mitarbeiterin bei faz.net, besprochen wir unter anderem die Struktur einer Reportage, die Quellenarbeit und führten Telefoninterviews mit einem Grünen-Politiker und der Nachhaltigkeits-Expertin der Telekom. Andere Workshops befassten sich mit Musikjournalismus, dem perfekten Nachrichtenfoto, der Konzeption eines TV-Formats oder dem Erstellen eines Online-Beitrags mit dem Handy.
Ausblick auf die Jugendmedientage 2015
Nachdem eine Party und eine abschließende Podiumsdiskussion – auch „heute“-Moderator Christian Sievers war zu Gast – einen krönenden Abschluss für vier anstrengende, aber vor allem spannende und informative Tage bildeten, fiel der Blick sofort in die Zukunft und die Jugendmedientage 2015. Nachdem ich ein wenig bei verschiedenen Organisationsmitgliedern nachgebohrt hatte, bekam ich aus mehreren Quellen die Information, dass diese wahrscheinlich in Aachen und/oder Maastricht stattfinden werden, einer europäischen Region, die sich im Wachstum befindet und aufregende Zukunftsperspektiven für junge Medienmacher bietet. Sollte ich die Zeit im kommenden Jahr nach Abschluss meines Studiums finden, werde ich definitiv wieder Teil dieser tollen Veranstaltung sein.
Weitere Informationen findet ihr unter www.jugendpresse.de.
Text und Bilder: Hendrik Geisler
Nach der Ankunft der rund 500 jungen Medieninteressierten aus ganz Deutschland in Frankfurt begann der Kongress am Donnerstagabend mit einer Podiumsdiskussion zum Thema „Journalismus? Mach’ ich selbst“. Im Vorfeld der Jugendmedientage konnten sich alle Teilnehmer ein eigenes Programm zusammenstellen. Meines bestand zunächst aus einer Podiumsdiskussion mit dem Titel „Beziehung mit Zukunft? Jung und lokal auf dem Prüfstand“, bei der erfahrene Journalisten über die Zukunft des Lokaljournalismus sprachen. Einig waren sie sich vor allem, dass die Arbeit im Lokalen Platz für eine Menge spannender Geschichten bietet, aber auch, dass die alten eingefahrenen Strukturen in den Lokalredaktionen überholt und stark verbesserungswürdig sind. Dabei riefen sie uns Zuhörer dazu auf, aktiv und innovativ frischen Wind in die Zeitungshäuser zu bringen. Auch mir wurde klar, nur meckern bringt nichts, es benötigt die eigene Tatkraft, um Lokaljournalismus spannend und anspruchsvoll zu gestalten.
![]() |
| Teilnehmer des Reportage-Workshops führen ein Telefoninterview |
Spoilern mit dem US-Generalkonsul und Kaffee mit gestandenen Journalisten
Der nächste Punkt auf meiner Programmübersicht trug den Titel „American Politics and Diplomacy in the Media“. Wie mancher Anglistik und Amerikanistik-Student wohl vermuten könnte bei diesem Thema, handelte es sich nicht um eine trockene Abhandlung theoretischer Abläufe in der amerikanischen Politik. Vielmehr ergab sich die Möglichkeit, ein Gespräch mit Kevin C. Milas, US-Generalkonsul in Deutschland, zu führen, der auf über 30 Jahre Erfahrung im Umgang mit Medien zurückblicken kann. In lockerer Atmosphäre wurde unter anderem über den Wahrheitsgehalt der amerikanischen Politikserie „House of Cards“ gesprochen. Wer einem amerikanischen Diplomaten schon immer mal Spoiler verraten wollte, war also ebenfalls an der richtigen Stelle. Bei den SpeedDates gab es dann die Möglichkeit, gestandenen Journalisten bei einem Kaffee Fragen zu stellen und mit ihnen in persönlichem Rahmen über die Wege in den Journalismus zu sprechen. Neben den von mir besuchten Veranstaltungen waren jede Menge weiterer Workshops im Angebot. So beschäftigten sich andere Teilnehmer beispielsweise mit dem Traumjob Sportreporter, investigativem Journalismus oder der Frage, wie Massenmedien die Themen Migration und Rassismus beeinflussen.
![]() |
| Oliver Hollenstein (ZEIT Hamburg) erzählt von seinen Erfahrungen im Lokaljournalismus |
Medientouren, Poetry Slam und Journalistenverbände
Der Nachmittag war für verschiedene Medientouren vorgesehen, bei denen man hautnah einen Einblick in Redaktionen, Fernseh- und Hörfunkstudios und Werbeagenturen bekommen konnte. Ich war in der Lokalredaktion der BILD zu Gast und erhielt dabei Informationen zur Arbeitsweise, Zeitungsproduktion, Volontariat und Redaktionsabläufen. Auch den meist kritischen Fragen der Teilnehmer stand Horst Cronauer, Chef der BILD in Frankfurt, Rede und Antwort. Am Freitagabend fand die Mediennacht statt, in deren Rahmen sich Journalistenverbände dem Nachwuchs vorstellen konnten und über mögliche Wege in verschiedene Medien informierten. Beim Poetry Slam präsentierte zudem mancher Teilnehmer selbstgeschriebene Texte, die uns im Publikum zum Lachen und Nachdenken anregten.
Am Samstag standen für alle die Intensiv-Workshops an. Ich hatte mich für einen Reportage-Workshop mit dem Titel „Von Smartphones und Flüchtlingen“ angemeldet, bei dem es um den Zusammenhang zwischen den in unseren Smartphones enthaltenen seltenen Erden und den kongolesischen Erzminen, aus denen sie stammen, ging. Angeleitet von Harald Oppitz, Fotograf der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA), und Maria Wiesner, freie Redakteurin und Mitarbeiterin bei faz.net, besprochen wir unter anderem die Struktur einer Reportage, die Quellenarbeit und führten Telefoninterviews mit einem Grünen-Politiker und der Nachhaltigkeits-Expertin der Telekom. Andere Workshops befassten sich mit Musikjournalismus, dem perfekten Nachrichtenfoto, der Konzeption eines TV-Formats oder dem Erstellen eines Online-Beitrags mit dem Handy.
![]() |
| Texte zum Lachen und Nachdenken beim Poetry Slam |
Ausblick auf die Jugendmedientage 2015
Nachdem eine Party und eine abschließende Podiumsdiskussion – auch „heute“-Moderator Christian Sievers war zu Gast – einen krönenden Abschluss für vier anstrengende, aber vor allem spannende und informative Tage bildeten, fiel der Blick sofort in die Zukunft und die Jugendmedientage 2015. Nachdem ich ein wenig bei verschiedenen Organisationsmitgliedern nachgebohrt hatte, bekam ich aus mehreren Quellen die Information, dass diese wahrscheinlich in Aachen und/oder Maastricht stattfinden werden, einer europäischen Region, die sich im Wachstum befindet und aufregende Zukunftsperspektiven für junge Medienmacher bietet. Sollte ich die Zeit im kommenden Jahr nach Abschluss meines Studiums finden, werde ich definitiv wieder Teil dieser tollen Veranstaltung sein.
Weitere Informationen findet ihr unter www.jugendpresse.de.
Text und Bilder: Hendrik Geisler
Montag, 10. November 2014
Studi- und Kulturticker vom 10. bis 16. November 2014
Kirche im Club!
Am Dienstag, den 11. November, ab 19.30 Uhr könnt ihr wieder einmal den Gottesdienst der etwas anderen Art erleben: "Kirche im Club" stellt sich diesmal die Frage, ob wir wirklich unabhängig sind. Es gibt Live-Musik und die Bar hat geöffnet. Einlass ist in der Posthalle ab 19.30 Uhr.
Piratenparty!
Alternativ können alle Leichtmatrosen und solche, die es werden wollen, am Dienstagabend ab 22 Uhr im Tirili anheuern. Dort steigt die große Piratenparty der Sonderpädagogik. Seebeuter zahlen 3 Euro, Landratten 4 Euro.
Tanzfest!
Die ESG lädt am Samstag, den 15. November, ab 19 Uhr zum original schottischen Tanzvergnügen. Die leicht zu erlernenden Tänze gelingen garantiert unter Einfluss von schottischem Gebäck. Und natürlich Whisky.
Konzert!
Am Donnerstag, den 13. November, um 20 Uhr wird in der St. Johannis Kirche das 2. Sinfoniekonzert "Anfang und Ende" gegeben. Und dieses vereint alte wie neue Meisterwerke, darf man sich doch nicht nur auf Brahms' "Ein deutsches Requiem" freuen. Auch der zeitgenössische Komponist Kunsu Shim stellt sich mit "And here again" dem Würzburger Publikum vor.
Kültür!
Im Foyer der ehemaligen Mozartschule könnt ihr noch bis zum Freitag, 14. November, eine Ausstellung besuchen, die sich mit 250 Jahren deutsch-türkischen Beziehungen auseinandersetzt. Eine spannende Zeitreise und zugleich ein faszinierendes Stück Würzburger Alltagsgeschichte.
Am Dienstag, den 11. November, ab 19.30 Uhr könnt ihr wieder einmal den Gottesdienst der etwas anderen Art erleben: "Kirche im Club" stellt sich diesmal die Frage, ob wir wirklich unabhängig sind. Es gibt Live-Musik und die Bar hat geöffnet. Einlass ist in der Posthalle ab 19.30 Uhr.
Piratenparty!
Alternativ können alle Leichtmatrosen und solche, die es werden wollen, am Dienstagabend ab 22 Uhr im Tirili anheuern. Dort steigt die große Piratenparty der Sonderpädagogik. Seebeuter zahlen 3 Euro, Landratten 4 Euro.
Tanzfest!
Die ESG lädt am Samstag, den 15. November, ab 19 Uhr zum original schottischen Tanzvergnügen. Die leicht zu erlernenden Tänze gelingen garantiert unter Einfluss von schottischem Gebäck. Und natürlich Whisky.
Konzert!
Am Donnerstag, den 13. November, um 20 Uhr wird in der St. Johannis Kirche das 2. Sinfoniekonzert "Anfang und Ende" gegeben. Und dieses vereint alte wie neue Meisterwerke, darf man sich doch nicht nur auf Brahms' "Ein deutsches Requiem" freuen. Auch der zeitgenössische Komponist Kunsu Shim stellt sich mit "And here again" dem Würzburger Publikum vor.
Kültür!
Im Foyer der ehemaligen Mozartschule könnt ihr noch bis zum Freitag, 14. November, eine Ausstellung besuchen, die sich mit 250 Jahren deutsch-türkischen Beziehungen auseinandersetzt. Eine spannende Zeitreise und zugleich ein faszinierendes Stück Würzburger Alltagsgeschichte.
Dienstag, 4. November 2014
Wohnen in der teuersten Metropole Europas
Ein Auslandssemester in der Ferne kann ganz schön kostspielig werden, gerade wenn das Herz für den Norden Europas schlägt. 2013 kürte ECA international die Wahlheimat von Edvard Munch zum Spitzenreiter der teuersten Metropolen der Welt. Doch hier mehr dazu wie es sich in Oslo trotzdem gut wohnen und leben lässt.
Ein Auslandssemester – mal raus aus dem deutschen Studentenalltag,
Sprachkenntnisse verbessern und das Fernweh stillen. Meine Wahl fiel ziemlich schnell
auf Skandinavien: Ein weit verbreiteter hoher Bildungsstandard, ein hoher
Wohlstand, aber leider auch gerade für Ausländer hohe Lebenshaltungskosten.
Oslo - kein günstiges Pflaster. So nehmen gar einige Osloer, die knapp
anderthalbstündige Fahrt über die Grenze nach Schweden zum „Grocery Shopping“
auf sich, um sich dort insbesondere mit einer Ladung Bier einzudecken. Nach
ersten Erfahrungen können die Ausgaben für das beliebte Gebräu aus Hopfen und
Malz bei häufigem Konsum gar die Wohnkosten schnell übersteigen. Also wieso um
Himmels Willen Oslo, wenn es sich in Würzburg doch ganz gut mit 600 Euro leben
lässt? Mit ein paar Kniffs und Tricks lässt sich selbst in der Hauptstadt
Norwegens einiges sparen, insbesondere wenn es sich um das Thema Wohnen dreht.
| Oslo im Miniaturformat |
Einen Wohnheimplatz in Oslo ergattern?
Im Gegensatz zu Würzburg ist das in Oslo ziemlich einfach und perfekt
organisiert. Hier bietet das Studentenwerk SIO jedem Auslandsstudenten, der
sich rechtzeitig auf einen Wohnheimplatz beworben hat, einen für Oslo
erschwinglichen Schlafplatz an. Nach Einhaltung der Frist erhielt ich eine
Bestätigung für ein möbliertes Zimmer in Sogn, einem familien- und
studentenfreundlichen Stadtteil Oslos. Die Wohnkosten lassen sich leider
dennoch nicht von den immerhin aufgestockten Erasmus Plus- Geldern abdecken.
Knapp 390 Euro werden monatlich für mein ca. 10m² großes Zimmer fällig. Da
trauere ich dann doch ab und zu meiner Würzburger Miete hinterher. Ein Vorteil
hat das Ganze, denn das Motto in den SIO Studentenunterkünften lautet: „Wohnen
all inclusive“. So wird mich am Ende des Jahres zumindest keine explodierende
Heiz- oder Wasserrechnung überraschen - das hat auch sein Gutes. Wer lieber in
schönen roten Backsteinhäuschen lebt statt in einem 70erJahre- Hochhausblock,
sollte unbedingt bei der Bewerbung für einen Wohnheimplatz Sogn als erste
Priorität in der Wunschliste angeben. Empfehlenswert ist auch die Lage: Nur
zwei Metrostationen zum Campus entfernt und knapp 10 Minuten Fahrt zum wohl
schönsten See der Stadt, dem Sognsvann Lake. Hier lässt sich das norwegische friluftsliv,
zu Deutsch Freiluftleben, genießen. Aber mein absolutes Highlight unserer Wohnung:
Der Balkon. Hier lassen sich bei einer Tasse Pulverkaffee zum Einrühren (eine
Kaffeemaschine war leider nicht vorhanden) die vereinzelten Osloer
Sonnenstrahlen genießen. Auf der Internetseite des SIOs heißt es, dass die
Studenten selbst für alle Wohnutensilien verantwortlich sind. Doch zum Glück
haben etliche Vorgänger die nötigsten Überbleibsel vom Teller über den
Staubsauger bis hin zur Rodelschale zurückgelassen. Die Zimmer selbst sind mit
den wichtigsten Möbelstücken ausgestattet. Kleiner Tipp: Wer noch Platz im
Koffer hat. sollte Gardinen und Bettdecke einpacken oder aber sich beim
bekannten schwedischen Einrichtungsriesen ausstatten. Achtung: Es gibt nur eine
Internet-LAN-Kabel Verbindung. Wer bereits am ersten Ankunftstag ins Netz will,
sollte auch dies mit in den Koffer stopfen.
Doch wie wohnt es sich in einer Wohngemeinschaft zu siebt?
Zu siebt vier Herdplatten, zwei Kühlschränke, zwei Waschbecken, eine Dusche und nur eine Toilette teilen? Bei dieser Vorstellung hätte ich vorab in Deutschland, verwöhnt aus einer niedlichen Mädels-Zweier-WG, wahrscheinlich einen Schreianfall bekommen. Doch sorgt die internationale Wohngemeinschaft für ein gemütliches Zusammenleben. Auch wenn die Dusche morgens 25 Minuten blockiert ist und ich es eigentlich pünktlich zur Vorlesung schaffen wollte. Wenn ich in die Küche komme, ist immer jemand da. Es riecht nach asiatischen Gewürzen, Olivenöl und Knoblauch. So langsam nähern sich die Klausuren, die hier schon im November beginnen, es wird sehr früh dunkel und das graue Wetter schleicht sich heimlich ins fröhliche Studentenleben ein. Statt sich abends auf ein Bierchen in der Wohnküche zu treffen ist bei trüben Herbstwetter Sport für mich die beste Medizin wieder in Schwung zu kommen. SIO bietet nicht nur Wohnheimsplätze, sondern betreibt etliche Fitnessstudios mit Sauna, Schwimmbad, Tanzkursen und Geräten an.
| Ein Herz für Oslo |
Hier in Norwegen scheinen die Uhren ein wenig langsamer zu ticken – nicht
ohne Grund sind die Norweger das wohl
zufriedenste und optimistischste Volk der Welt. Arbeiten um zu leben lautet
hier die Devise. Kein Stress, keine Hektik, kein gegenseitiges Anrempeln in der
S-Bahn, keine unfreundlichen Kassierer oder gar genervte Busfahrer. Fazit: Ich
habe wahnsinnig viel Glück gehabt, wohne in einem beschaulichen, naturnahen
Wohnheim und habe eine harmonierende internationale Wohngemeinschaft.
Danke Erasmus.
Text und Bilder: Janina Renk
Labels:
studentliv in Oslo
Montag, 3. November 2014
Studi- und Kulturticker vom 3. bis 9. November 2014
VORTRAG!
Ihr wolltet schon immer mal mehr über Würzburg erfahren? Zum
Beispiel, dass der Bocksbeutel ursprünglich aus Persien stammt? Dass keine der
dargestellten Personen auf der alten Mainbrücke im heutigen Deutschland geboren
wurde? Am 3. November um 19 Uhr findet ein Vortrag zum Thema „Spuren globaler Vielfalt
in Würzburg“ im Kolping-Center Mainfranken statt. Götz Daniel Kolle zeigt euch
die Vielfalt von Wissen und Kulturen in Würzburg. Eintritt frei!
FESTIVAL!
Bereits zum 15. Mal kommt das Honky Tonk Festival am 8. November
nach Würzburg. Es präsentieren sich über 40 Bands und DJs in über 30 Bars,
Kneipen,Diskotheken in der Innenstadt. Mit dem Eintrittsbändchen hört/feiert
ihr zu Musik von Blues, Jazz, Rock n´Roll, Salsa, Reggae bis hin zu Hip Hop. Bei
Hugendubel gibt´s die Vorverkaufsbändchen zum Studententarif von 10€.
AUSSTELLUNG!
Eine kleine Reise von der Nordsee über Würzburg nach Rom –
zumindest bildlich- könnt ihr noch bis
zum 30. Januar im Juliusspital (Eingang Koellikerstraße , 1. OG) erleben. Monika
Thaller zeigt aquarellierte Federzeichnungen mit
ausgefallen Motiven wie z.B. der Hubland Uni. Geöffnet täglich tagsüber.
Samstag, 1. November 2014
Untote wandeln durch Würzburg
Zombies mit blutverschmierten Gesichtern und fletschenden Zähnen, schreckliche Gestalten mit herabhängenden Hautfetzen im Gesicht und angsteinflößende Gestalten der Nacht – was sich da in der Würzburger Innenstadt am Freitagabend abspielte, mag auf einen uninformierten Betrachter der Szenerie gewirkt haben, als sei die Apokalypse ausgebrochen und die Tore der Hölle geöffnet worden. Manch einer vermutete auch, Würzburg sei nun Drehort der amerikanischen Zombieserie „The Walking Dead“. Die durch die Straßen wandelnden Untoten waren dann glücklicherweise nur die Teilnehmer des 1. Würzburger Zombiewalks, der am Vierröhrenbrunnen mit Ziel Posthalle startete.
| Aufwendig geschminkt und gekleidet waren zahlreiche Teilnehmer des Zombiewalks |
In
Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Roten Kreuz (BRK) hatte die Posthalle
eingeladen, sich bereits nachmittags mit an Halloween angelehnten Spielen am
Vierröhrenbrunnen die Zeit zu vertreiben und sich zur Horrorfigur schminken zu
lassen. Ebenfalls war geplant, dass Besucher ihr Blut typisieren und
registrieren lassen können, das BRK bekam jedoch am selben Tag morgens die
Nachricht, dass dieser Teil aufgrund von Personalknappheit ausfallen müsse.
Zuschauer und
Straßenbahnen nicht sicher vor Zombieangriffen
Unter
den Augen hunderter Zuschauer zogen die rund 350 Zombies dann abends los, die
Beine hinter sich herziehend, die Arme nach Opfern ausgestreckt, grausige Töne
ausstoßend. Schaulustige wurden ebenso spielerisch angefallen wie Straßenbahnen
angegriffen. Die Insassen waren froh, als sie dem Ort des Schreckens entkommen
konnten und nicht zum Zombiefutter wurden. Etwas chaotisch aber friedlich
bewegten sich die Untoten Richtung Posthalle, um dort im Anschluss Halloween zu
feiern. Ein schauriges Spektakel, das einmalig in der Geschichte Würzburger
Veranstaltungen ist und in der Tradition von weltweit stattfindenden
Zombiewalks steht. Man darf gespannt sein, ob auch im nächsten Jahr wieder die
Zombies in Würzburg einfallen und die Innenstadt in eine Hölle auf Erden
verwandeln werden.
Typisierungs- und
Blutspendetermine des BRK
Text und Bild: Hendrik Geisler
Abonnieren
Posts (Atom)



