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Sonntag, 1. Dezember 2013

Der Max&Julius Adventskalender - 1. Türchen

Der Französische Kleidungsstil

Besondern die französischen Jungs sind schick gekleidet. Während in Deutschland abgetretene Sneakers und Kapuzenpullis in zu sein scheinen, sind in Frankreich Lackschuhe oder Lederstiefel und Hemden an der Tagesordnung. Dazu gehört noch eine manchmal schmerzhaft enge Röhrenjeans und nach Belieben ein Schal passend zum Couleur des Sakkos. Auch Frisuren scheinen oft mehr Kunstwerk als eine Fünf-Minuten-Garderobe zu sein. Abgesehen davon sind die meisten Jungs auch noch unverschämt hübsch.  
Tatsächlich kann man an Kleidung, Gangart und Körperhaltung erkennen, ob es sich um einen Franzosen handelt oder etwa einen Deutschen. In einer Warteschlange an der Kinokasse stehend, sah ich ein Ehepaar die Tür hereintreten. Sofort dachte ich: „Das sind doch Deutsche!“ Als sie anfingen zu reden, bestätigte sich mein Verdacht. Warum genau ich das erkannt habe, kann ich nicht sagen. Es liegt wohl an der uneleganteren, ja vielleicht sogar barscheren Verhaltensweise. Und ganz eindeutig waren sie nicht hübsch genug gekleidet. 

Sogar die Kinder sind hier in Dijon durchgestylt. Auf den Nasen der kleinen Menschen in der Fußgängerzone sieht man nicht selten eine rote Designerbrille blitzen. Auch tragen die Mädchen edle Kleider und die Buben, ganz so wie oben beschrieben, den Stil ihrer älteren Vorbilder. Dass sie sich ihre Klamotten selbst ausgesucht haben, ist allerdings zu bezweifeln.



Durchgestylte Jungs auf dem Campus
Text & Bild: Anna Lang